So funktioniert DTF
Beim DTF-Verfahren wird Ihr Motiv zunächst spiegelverkehrt auf eine spezielle PET-Transferfolie gedruckt – mit CMYK-Farben plus einer weißen Basisschicht, die dafür sorgt, dass die Farben auch auf dunklen Stoffen brillant leuchten. Anschließend wird die bedruckte Folie mit einem feinen Schmelzpulver (Hot-Melt-Adhesive) bestäubt und vorgetrocknet. In der Heißpresse wird der Transfer bei 160-170°C für 15-20 Sekunden auf das Textil gepresst. Das Schmelzpulver verbindet sich dabei dauerhaft mit den Textilfasern.
Warum DTF besser ist als andere Verfahren
Im Vergleich zum Siebdruck: keine Schablonen nötig, keine Einrichtungskosten, keine Mindestfarbanzahl, wirtschaftlich ab 10 Stück statt 50+. Im Vergleich zum Sublimationsdruck: funktioniert auf ALLEN Textilfarben (auch Schwarz und Navy, nicht nur Weiß), funktioniert auf Baumwolle (Sublimation nur auf Polyester). Im Vergleich zum Flex/Flock-Transfer: fotorealistische Motive möglich (Flex/Flock nur einfarbige Grafiken), weicherer Griff, kein Ausschneiden per Plotter nötig.
Haltbarkeit
DTF-Transfers halten problemlos 50+ Waschgänge bei 60°C. Das Druckbild blättert nicht ab, reißt nicht und verblasst nicht. Die Elastizität des Transfers ist so hoch, dass er sich mit dem Stoff dehnt und bewegt – ideal für Sport- und Freizeitkleidung.
Welche Textilien können bedruckt werden?
T-Shirts (Rundhals, V-Ausschnitt), Hoodies und Sweatshirts, Poloshirts, Tanktops und Trägershirts, Langarm-Shirts, Baumwolltaschen (Tote Bags), Schürzen und Kochjacken, Arbeitskleidung und Workwear, Kinderbekleidung, Sportbekleidung. DTF funktioniert auf Baumwolle, Polyester, Mischgewebe, Canvas, Jeans, Leinen und sogar auf einigen Synthetik-Stoffen.